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Wissen was bei Diabetes zählt: "Gesünder unter 7 PLUS“

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ steht für bundesweite, nachhaltige Aufklärung über die Volkskrankheit Diabetes. Die seit Bestehen der Aktion ausgewerteten Risikochecks und die Erfahrungen vor Ort zeigen, dass Informationen rund um das Thema weiterhin wichtig sind: Viele Menschen werden von ihrem Diabetes-Risiko überrascht und nur ein Teil der Menschen mit Diabetes erreichen eine zufriedenstellende Blutzuckereinstellung.

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ setzt sich auch im Jahr 2018 gemeinsam mit Partnern für die Früherkennung, Vorbeugung und bestmögliche Versorgung des Diabetes ein. Nur so ist es langfristig möglich, das Risiko für Neuerkrankungen und Spätfolgen zu reduzieren und die Versorgung der Menschen mit Diabetes zu optimieren.

Jeder Besucher hat die Möglichkeit, sich am Aktionsstand

  • über die Stoffwechselerkrankung Diabetes, anhand von Broschüren oder im Gespräch, zu informieren und
  • sein individuelles Diabetes-Risiko bestimmen sowie die Cholesterinwerte messen zu lassen.

Zur Bestimmung des individuellen Diabetes-Risikos wird der FINDRISK-Fragebogen in modifizierter Form nach Lindström eingesetzt. Dabei können die Teilnehmer ihre Blutzucker- sowie Blutdruckwerte und den Taillenumfang messen lassen. Besucher mit hohem Diabetes-Risiko und Menschen mit Diabetes haben die Möglichkeit ihren Langzeitblutzuckerwert HbA1c überprüfen zu lassen. Der Langzeitblutzuckerwert sollte im Zielkorridor von 6,5 bis 7,5 Prozent liegen, um das Risiko für Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu reduzieren. Menschen mit einem hohen Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen – dazu gehören Menschen mit Diabetes – sollten ihre Cholesterin- und Blutfettwerte kennen und regelmäßig messen lassen.

Rückblick 2017

Rund 1.400 ausgefüllte Risikocheckbogen und immer wieder Menschen, die von ihrem Diabetesrisiko oder ihren schlechten Werten überrascht werden – so lautet die Bilanz der Aktionstage von Gesünder unter 7 PLUS 2017. 

Bei einer Veranstaltung anlässlich des Weltdiabetestages wurden die Ergebnisse im November 2017 präsentiert. Sie zeigen deutlich, dass sowohl hinsichtlich der Aufklärung über Diabetes als auch bei der Diabetes-Therapie – und damit verbunden der Prävention von Folgeerkrankungen – nach wie vor enormer Handlungsbedarf besteht, und es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt.

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